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Steigende Heizkosten und der Wunsch nach mehr Wohnkomfort bringen viele zum Thema Fenster. Moderne Wärmeschutzfenster können den Energieverbrauch senken und die Wohnqualität verbessern.
Doch was macht Wärmeschutzfenster so besonders und warum lohnt sich die Investition langfristig? In diesem Artikel erfahren Sie alles über die wichtigsten Vorteile, technische Details und Fördermöglichkeiten.
Wärmeschutzfenster sind Fenster mit einer speziellen Isolierverglasung, die dazu konzipiert wurden, Wärmeverluste zu minimieren. Mit mehreren optimierten Glasschichten (z. B. 2-fach- oder 3-fach-Verglasung), gasgefüllten Zwischenräumen und Spezialbeschichtungen bieten sie eine deutlich bessere Dämmleistung als herkömmliche Fenster.
Wärmeschutzfenster halten die Heizwärme dort, wo sie hingehört: im Raum. Wie viel Energie Sie dadurch tatsächlich einsparen, hängt vom Zustand Ihrer alten Fenster, vom Gebäude und vom Heizsystem ab.
Je niedriger der U-Wert, desto weniger Wärme geht über das Fenster verloren.
Wärmeschutzfenster sorgen nicht nur für Einsparungen, sondern auch für ein komfortables Wohnklima:
Wärmeschutzfenster senken durch ihre bessere Dämmung den Heizenergiebedarf. Laut einer gemeinsamen Studie von Verband Fenster + Fassade und Bundesverband Flachglas spart der Austausch veralteter Fenster gegen moderne Dreifachverglasung mit Wärmedämmglas (Uw = 0,95 W/(m²K)) je nach Zustand der alten Fenster zwischen rund 176 und 491 kWh Energie pro Fenstereinheit (1,69 m²) und Jahr.
Damit Sie Wärmeschutzfenster richtig beurteilen können, sollten Sie die wichtigsten Messgrößen kennen:
g-Wert: Dieser Wert misst die Durchlässigkeit von Sonnenenergie, also den Gesamtenergiedurchlass. Ein hoher g-Wert bewirkt dass die passive Sonnenwärme, besonders in den Wintermonaten die Innenräume zusätzlich erwärmt. Ein niedriger g-Wert (meist bei Sonnenschutzverglasungen) bewirkt, dass im Sommer eine Aufheizung durch Sonneneinstrahlung vermieden wird.
Tipp: Der g-Wert ist bei Neubau und Sanierung wichtig. Je nach Himmelsausrichtung und individueller Priorität sollte im Einzelfall die Entscheidung hier mit dem Fachunternehmen festgelegt werden
U-Wert: Er gibt an, wie stark durch ein Fenster Wärme verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Dämmwirkung. Seit 1995 gibt Wärmeschutzschichten bei Fenstern, die bewirken, das U-Werte besser 1,3 W/m²K erreicht werden. Ein Wert unter 0,95 W/m²K ist aktuell förderfähig und meist meist nur mit 3-fach-Verglasung erreichbar.
Investition und Förderung: Wie Wärmeschutzfenster bezahlbar werden
Auf den ersten Blick erscheinen Wärmeschutzfenster als teure Anschaffung. Beispielsweise liegen die Kosten für einer hochwertiges 3-fach verglastes Fenster deutlich über dem von 2-fach verglasten FensternStandardvarianten. Förderprogramme können einen Teil der Mehrkosten abfedern. Wie viel Energie neue Fenster je nach Ausgangslage einsparen können, zeigt die Studie „Energie sparen mit neuen Fenstern“ von VFF und Bundesverband Flachglas. Mehr zur Studie
In Deutschland stehen zahlreiche staatliche Förderungen zur Verfügung, die den Kauf und die Installation von Wärmeschutzfenstern im Neubau und der Sanierung unterstützen:
Nutzen Sie unseren VFF Fördermittel Assistenten und entdecken Sie auf einfache Weise, welche Förderprogramme zu Ihrem Vorhaben passen. Dieser ist kostenfrei und gibt eine Übersicht über viele Fördermöglichkeiten im Neubau und der Sanierung sowohl des Bundes als auch der Länder und Kommunen.
Achten Sie auf diese Merkmale:
Einzelne Fenster können erneuert werden, z. B. in stärker genutzten oder besonders zugigen Räumen. Wenn möglich, empfiehlt sich jedoch ein kompletter Fensteraustausch, um die Gesamtisolation des Hauses zu verbessern.
Nein, in den meisten Fällen lässt sich der Fenstertausch schnell und sauber umsetzen. Je nach Einbausituation dauert der Austausch eines Fensters häufig nur 1 bis 3 Stunden. Bei Sonderlösungen oder anspruchsvolleren baulichen Gegebenheiten kann der Aufwand etwas höher sein.
Fazit: Wärmeschutzfenster – Ein kluger Schritt
Wärmeschutzfenster bieten viele Vorteile: weniger Wärmeverluste über die Fensterflächen, ein verbessertes Wohnklima und weniger Schimmelrisiko.
Staatliche Förderprogramme können die Investition leichter finanzierbar machen. Berechnen Sie jetzt Ihre Einsparmöglichkeiten oder kontaktieren Sie einen qualifizierten Fachbetrieb, um Ihr Zuhause zukunftssicher zu machen.
Wie sich das konkret in der Heizkostenabrechnung bemerkbar macht, zeigt der Beitrag Heizkosten sparen mit modernen Fenstern.
Konkret gefördert wird der Fenstertausch über die Zuschussförderung BEG mit bis zu 20 Prozent, inklusive der zusätzlichen 5 Prozent über den iSFP-Bonus.